"Während ich diese Zeilgn schreibe, sehe ich vor mir das Meer, den blauen Himmel, die Palmen eines Gartens ... Woher kommt es, daß ich plötzlich den Wunsch spüre, das Geräusch des Regens zu hören, das Rollen der Taxis und Autobusse auf dem Pflaster, das Wehen des Windes, das Klappern der Fensterläden? Kommt es daher, daß ich zuviel an Verlaine gedacht, heute, wo mir Paris so sehr fehlt?" Der, dem diese melancholischen Sätze aus der Feder flossen, ist Francis Carco. Sie stehen in seinem neuen Buch "Nostalgie de Paris" – Heimweh nach Paris –, das er in Nizza schrieb, wohin er vor den Deutschen geflüchtet war.