Von CHRISTIAN ROSTORF

Im frühen Jahr 1800 besteht der Referendar am Kammergericht Berlin, Ernst Theodor Wilhelm Hoffmann aus Königsberg in Preußen, das dritte juristische sogenannte Examen rigorosum. Er ist eben vierundzwanzig Jahre alt und hat so fleißig und eingezogen gelebt, daß der Oheim, bei dem er wohnt, ihn zuletzt warnt: er möge sich hüten, daß die Lust der Welt nicht künftig an ihm Rache nehme Ende März wird dem jungen Assessor bescheinigt. daß er vorzüglich verdiene, als "Rath in einem Landesjustiz-Collegio" angestellt zu werden. Natürlich sei die übliche mehrjährige Bewährungsprobe abzulegen. So wird Hoffmann nach Posen versetzt.